26 Juni 2013 - 19:30
Revolutionsoberhaupt: Iranisches Atomprogramm dient den USA nur als Vorwand

Das geehrte Revolutionsoberhaupt bezeichnete die Erpressungspolitik der USA als den Hauptgrund dafür, dass der Konflikt um das iranische Atomprogramm nicht beigelegt werden kann.

Das geehrte Revolutionsoberhaupt bezeichnete die Erpressungspolitik der USA als den Hauptgrund dafür, dass der Konflikt um das iranische Atomprogramm nicht beigelegt werden kann. Dies sagte Ayatollah Seyyed Ali Khamenei heute bei einem Empfang der hochrangigen Justizbeamten und Richter der IR Iran. Dieses Treffen wurde anlässlich des Jahrestages des Märtyrertodes des ersten Oberhaupts der iranischen Judikative nach der islamischen Revolution Ayatollah Beheshti veranstaltet. Ayatollah Khamenei wies bei seinen heutigen Ausführungen auf den Konflikt um das iranische Atomprogramm hin und betonte: „Was das iranische Atomprogramm betrifft, so wollen einige Staaten nicht, dass dieses Problem beigelegt wird, denn sie benutzen diesen Konflikt als einen Vorwand, um unser Land weiterhin unter Druck zu setzen“. In diesem Zusammenhang unterstrich er die Sabotage der USA hinsichtlich der Zusammenarbeit der IR Iran mit der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA. Er deutete auf ein von der IAEA unterzeichnetes Dokument hin und fügte hinzu: „In diesem Dokument hat die Internationale Atomenergiebehörde ausdrücklich zugegeben, dass die Zweifel und Unklarheiten bezüglich der iranischen Atomaktivitäten bereits behoben worden seien; demgemäß müsste ja das Thema des iranischen Atomprogramms in der IAEA endgültig gelöst worden sein. Aber gleich danach haben die USA erneut einiges behauptet, um diesen Konflikt mit unserem Land weiterhin fortzuführen, denn die US-Regierung betrachtet diesen Atomkonflikt als eine Gelegenheit für sich, um den Iran nach wie vor und noch schärfer zu erpressen“. Das geehrte Oberhaupt der IR Iran betonte zudem die Rolle der Zionisten bei diesem Konflikt und sagte: „Die Atomaktivitäten der IR Iran sind bislang nach den internationalen Gesetzen und durchaus legal und transparent durchgeführt worden. Unsere Feinde vor allem das zionistische Regime wollen aber durch die Verschärfung der Sanktionen und durch weitere Druckmittel unser Volk frustrieren. Ihr Hauptziel ist nach ihren Äußerungen Regimewechsel im Iran; deshalb werden sie versuchen, dass der Konflikt um iranisches Atomprogramm weiterhin besteht“. Ayatollah Khamenei hob hervor: „Für die Amerikaner dienen Themen wie Atomprogramm, Demokratie und Menschenrechte lediglich als Vorwand, um den Druck auf unser Land zu erhöhen. Diese Themen haben für sie keine andere Bedeutung als den Fortschritt unseres Landes zu verhindern und ihre Herrschaft noch auszuweiten. Die IR Iran wird aber durch die Stärke, Unabhängigkeit und den Glauben des iranischen Volkes all dies überstehen und seine verbrieften Rechte verteidigen“. Das geehrte Oberhaupt der IR Iran wendete sich in einem anderen Teil seiner Ausführungen den am 14. Juni abgehaltenen Präsidentschaftswahlen und lobte die rege Wahlbeteiligung der Iraner. Er hob hervor: „Die Iraner sind mit großen Hoffnungen an die Wahlurnen gegangen, weil sie der Regierung vertrauen und auf die Zukunft und den Fortschritt des Landes hoffen. Dieses Vertrauen ist eine sehr wichtige und unbestreitbare Tatsache“. Ayatollah Khamenei betonte, dass alle dem designierten Präsidenten helfen sollen und fügte hinzu: „Diese Präsidentenwahl war eine allseitige Niederlage für unsere Feinde und vereitelte alle ihre Planungen und Intrigen und bildet eine bedeutende Grundlage für den beständigen Fortschritt unseres Landes“. Zu den weiteren positiven Punkten dieser Wahlen gehört nach der Ansicht Ayatollah Khameneis das legale und moralische Verhalten von unterlegenen Kandidaten nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses.